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Geschichte

 

History

Grundfunktionen der Praktiflex II Serie Basic features of the Praktiflex II series
Version 13 Version 13
Version 14 Version 14
Version 15 Version 15
Version 16 Version 16
Zum Abschluss Last remarks
     
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Grundfunktionen der Praktiflex II Serie

 

Basic features of the Praktiflex II series

Wie bereits beschrieben, war der Rückschwingspiegel der ersten Praktiflex-Generation sehr träge. Der Grund hierfür ist darin zu suchen, dass bei Betätigung des Auslösers der Spiegel erst seine höchste Position erreicht haben musste, damit sich der Verschluss öffnete. Damit verging vor dem eigentlichen Belichtungsvorgang immer eine gewisse Zeit, die sich bei schnell bewegten Objekten negativ auswirkte. Bei der Überarbeitung des bereits 1941 vorgestellten Prototypen entschied sich Böhm dazu, auf diesen Rückschwingspiegel zu verzichten und so den Nachteil mit der zweiten Kamera-Generation zu beseitigen.

 

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Praktiflex II (Bezug nicht original, #59357)   Praktiflex II (leather not original, #59357)

Mit der Überarbeitung des Verschlusses wurde auch eine neue Zeitenreihe eingeführt, die nur noch 5 automatische Stellungen zwischen 1/25 und 1/500s ermöglichte, dafür aber etwas übersichtlicher war. Für die nötige Justage wurde während der Fertigung auf bisher nicht vorhandene photoelektrische Messeinrichtungen zurückgegriffen. Eine neue Konstruktion der Filmführung und die Verwendung von Druckgussbauteilen (Bildbühne) führte zu einer besseren Planlage des verwendeten Filmmaterials. Die Praktiflex II verwendet somit auch eine überarbeitete Rückwand mit neuer Verriegelung. Die bisher bei der 1. Generation verwendete zweiteilige Deckkappe wurde durch eine einteilige ersetzt und die Größe der Bedienknöpfe im Vergleich zu Version 12 noch einmal leicht nach unten korrigiert.

Damit ergeben sich für die Praktiflex II folgende allgemeine Eigenschaften:

  • keine Rückschwingspiegelfuktion mehr
  • Gummituch-Schlitzverschluss mit 1/25, 1/50, 1/100, 1/200 und 1/500s
  • Einteilige Gehäusekappe mit verändertem Namenszug
  • Auslöser auf der Frontseite der Kamera
  • Bildzählwerk im Aufzugknopf
  • verbesserte Bildbühne und überarbeitete Rückwand
  • immer noch keine serienmäßige Blitzsynchronisation
  • M40x1 Objektivgewinde und parallel auch Modelle mit M42x1
 

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Version 13

 

Version 13

Betrachtet man die Veränderungen der Eigenschaften, bei der zweiten Kamerageneration, so müsste es sich bei Version 13 um die Früheste handeln. Dafür spricht auch der in Schreibschrift in das Typschild geprägte Schriftzug. Hier wurde lediglich die Schriftart ein wenig verändert. Allerdings ist auffällig, dass es einige Modelle der Version 14 gibt, die sich der Nummer nach vor denen der hier beschriebenen Version befinden. Ein Beispiel ist die in meiner Sammlung befindliche Kamera #40649. (siehe auch Nummernsammlung)

Mir sind bisher keine Überschneidungen oder Übergangsbereiche zwischen den Nummern der ersten Generation und denen der zweiten bekannt. Vielleicht wurde bei der Praktiflex II mit der Vergabe der Nummern an einer bestimmten Position begonnen und die dadurch entstehende Lücke nach der Einstellung der Produktion der ersten Generation mit Modellen der Version 14 aufgefüllt. Belegen kann ich diese Theorie nicht, sie erklärt aber einige meiner Beobachtungen.

Alexander Schulz erwähnt in seinem Buch [0001] eine Kamera der Version 13, welche die Seriennummer #57765 trägt. Er schreibt, dass diese noch die alte Rückwandverriegelung besaß. Mit dieser Seriennummer müsste die Kamera aber sehr spät produziert worden sein. Zudem sind auf der Webseite von Dr. Mike Otto [0012] zwei Modelle zu finden, die in der Nähe der Nummer 43.000 zu finden sind und die beide bereits die neue Rückwandverriegelung erhielten. Ich selbst habe bei Ebay zwei weitere Kameras dieser Version 13 entdeckt, von denen ich zwar keine Seriennummer ausfindig machen konnte, die sich aber mit den Modellen von Dr. Mike Otto decken. An dieser Stelle vermute ich, dass es sich bei der von Schulz in einer Internetauktion entdeckten Version 13 nicht mehr um ein vollständiges originales Stück handeln kann. Diese Kamera führte seine Überlegungen sicher zeitweise in eine falsche Richtung. Die in einem Werbeprospekt von 1947 gefundene Abbildung ließ ihn aber dennoch zu einer korrekten Einordnung der hier beschriebenen Version kommen. Alle weiteren bisher entdeckten Kameras untermauern diese Tatsache.

Michael Sorms nennt in der Übersichtstabelle der Praktiflex-Versionen seiner Webseite [0018] eine Kamera, die sowohl die Schreibschrift, als auch eine Filmentriegelung per Knopf besaß. Diese Variante wurde aber erst mit Version 15 eingeführt. Er ordnete das Modell als eigenständige Version eine. Dies möchte ich an dieser Stelle nicht tun. Zum einen habe ich bisher kein weiteres Modell dieser Variante gefunden. Zum anderen hätte man die Produktion zwischenzeitlich noch einmal für Version 14 umstellen und den alten Hebel verwenden müssen. Vielleicht handelt es sich hier um ein speziell zur Erprobung gefertigtes Exemplar. Ein solches hat es nach Schulz bereits bei der Messraster-Version der Praktiflex I gegeben.

 

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Version 14

 

Version 14

Mit Version 14 wurde die bisher verwendete Schreibschrift des Typschildes durch die bis zum Ende der Praktiflex verwendete Druckschrift ersetzt. Die Filmentriegelung wurde immer noch als Hebel ausgeführt. Schulz beschreibt, dass die Größen der Bedienelemente hier geändert worden seien. Wenn meine Theorie des für ihn unglücklich ausgewählten Referenzmusters stimmt, so war dies aber bereits mit Verion 13 geschehen.

 

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Praktiflex II Version 14 (#40649)   Praktiflex II Version 14 (#40649)
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Version 15

 

Version 15

Die Version 15 entspricht den Kameras der Vorgängerreihe. Einzige Ausnahme ist die Änderung der Filmentriegelung für das Zurückspulen des Films. Der bisher eingesetzte Hebel wurde nun durch einen Druckknopf ersetzt. In dieser Ausführung wurden die hier beschriebenen Praktiflex-Modelle parallel zu Version 16 bis zur Einstellung der Produktion im Jahr 1949 gefertigt.

 

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Praktiflex II Version 15 (#60226)

 

Praktiflex II Version 15 (#60226)

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Version 16

 

Version 16

Nach einer Empfehlung von Prof. Klughardt des WPI, statt des M40-Objektivgewindes auf die größere Ausführung M42x1 zu wechseln, trat Böhm in Kontakt mit den Objektivherstellern Carl Zeiss und Ernst Ludwig. Diese sicherten Lieferungen von Objektiven für die neue Gewindegröße ab Mitte 1947 zu. Seit der zweiten Jahreshälfte 1947 wurden nun auch solche angepassten Kameras gefertigt. Für die betroffene Reihe wurde von Schulz die Version 16 eingeführt. Die Versionen 15 und 16 wurden bis zum Ende der Praktiflex-Produktion parallel gefertigt.

Waren diese Kameras auch die ersten, bei denen das M42-Gewinde serienmäßig verbaut wurde, findet Herbert Blumtritt in seinem Buch „Geschichte der Dresdner Photoindustrie“ [0002] den Beweis, dass das Gewinde für zwei Prototypen der Spiegel-Contax bereits im Jahr 1946 erstmals eingesetzt wurde. Die Serienproduktion dieser Contax erfolgte jedoch erst ab 1949 [0018], wodurch der Titel and die Praktiflex gehen darf.

 

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Zum Abschluss

 

Last remarks

Die Praktiflex wurde von Ihrer ersten Präsentation bis zur Einstellung der Produktion etwa 10 Jahre lang gefertigt. Mit der Einführung der zweiten Generation stiegen die Stückzahlen rapide an. Von der von 1947 bis 1949 gefertigten zweiten Generation wurden annähernd so viele Modelle hergestellt, wie von der in den 8 vorangegangenen Jahren produzierten ersten Generation. Dies spricht sicher auch für den Erfolg dieser Kameras. Eine weitere Verbesserung der Modelle war wohl nur durch eine vollkommen neue Konstruktion möglich. Diese wurde mit der darauf folgenden Praktica verwirklicht. Der Trend der steigenden Stückzahlen setzte sich damit bis über die folgenden Jahrzehnte fort.

 

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Praktiflex II Version 16 (#65231)

 

Praktiflex II Version 16 (#65231)

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