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Objektivbauformen
lens styles
 
Triotar 135
Inhalt
Einführung
Entwicklung
Bauformen
Beschreibung
Produktionszahlen
Anmerkungen
 
Content
Intro
Development
Lens Styles
Description
Production Quantities
Remarks
German flag   american flag british flag

Inhalt

 

Content

Einführung   Indroduction
Rechnung und Entwicklung   Calculation and Development
Bauformen   Lens Styles
Beschreibung   Description
Produktionszahlen   Production quantites
Anmerkungen   Remarks
     
     
German flag   american flag british flag

Einführung

 

Introduction

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zählte das Triotar für das Kleinbildformat noch zu den längeren Brennweiten, während es diesen Rang wohl in heutigen Zeiten etwas verloren hätte. Die einfache 3-linsige Objektivkonstruktion wurde bis Mitte der 1950er Jahre produziert. Dann wurde es vom Sonnar, das durch eine aufwendigere optische Konstruktion zu besseren Bildergebnissen führte, abgelöst. So war das Objektiv über etwa 20 Jahre hinweg mit M42-Gewinde auf dem Markt verfügbar. Gerade in den früheren Jahren gab es verschiedene Varianten, die es heute für manche Sammler durchaus zum begehrten Objekt machen. Mit dem Kauf einer der frühesten Bauformen habe ich meine eigene Triotar-Sammlung im Grunde vervollständigt und kann diesen Artikel nun mit Freude veröffentlichen.

   
 
Triotar 4/8,5cm + Triotar 4/13,5cm (TR135_1, TR135_2, TR135_3)   Triotar 4/13,5cm (TR135_1, TR135_2, TR135_3)
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German flag   american flag british flag

Rechnung und Entwicklung

 

Calculation and Development

     
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German flag   american flag british flag

Bauformen

 

Lens styles

Das Triotar 4/13,5cm war mit M42-Gewinde in drei verschiedenen Grundbauformen erhältlich. Die obige Abbildung zeigt diese im Vergleich. Das linke Objektiv ist die einzige Bauform des Triotar 4/8,5cm. Damit zeigt das Foto alle für das M42-Gewinde erhältlichen Typen dieser Optik. Die ältere Version (TR135_1), die nur 1945 gefertigt wurde und deshalb äußerst selten zu finden ist, besteht noch aus Messing. Bei der nächsten Bauform (TR135_2) wurde zum Teil ebenfalls Messing eingesetzt, meist besteht die Fassung jedoch aus Aluminium. Dies bestätigen einige Referenzexemplare. Horst Neuhaus [0013] weist diese Tatsache auch auf seiner Webseite für die Exakta-Objektive dieses Typs nach. Die dritte und letzte Bauform gab es dann nur noch als Aluminium-Ausführung zu erwerben.

Variantionen der ersten Form sind nicht bekannt und da es nur eine produzierte Charge davon gab, sind diese auch sehr unwahrscheinlich. Allerdings bitte ich, das unter der Überschrift Anmerkungen gefundene Exemplar zu berücksichtigen. Bei der zweiten Bauform allerdings kann der Sammler durchaus Unterschiede finden. So wurden die Frontringe auch in schwarz ausgeführt und der Lack des Gewindeanschlusses oft unterschiedlich aufgetragen. Bei der dritten und letzten Form sind mir bisher keine Variationen bekannt, die für den "normalen" Photographen erhältlich waren. Ausnahmen werden im nächsten Kapitel behandelt.

   
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Beschreibung

 

Description

Nach meinen bisherigen Erkenntnissen müssten die ersten beiden Bauformen ausnahmslos mit "Triotar 1:4 f=13,5cm" beschriftet worden sein. Zwar fehlen zu einzelnen Chargen noch Referenzexemplare, doch zeigen die gefundenen Objektive, dass diese Theorie zu stimmen scheint. Mit der Einführung der Bauform TR135_3 wurde dann auf die bis heute noch verwendete Angabe der Brennweite in mm umgestellt. Die letzte Bauform trägt damit die Beschriftung "Triotar 4/135".

   
 
unvergütetes frühes / uncoatet early Triotar (TR135_1)   vergütetes späteres / coatet later Triotar (TR135_2)

Die Chargen der frühen M40-Tessare zeigen, dass nicht bei jedem bestellten Auftrag der Kunden von Carl Zeiss eine Vergütung auf die Linsen aufgebracht wurde. Beim Triotar 135 wurde sie aber ab der zweiten Bauform (ab 1948) durchgängig eingesetzt. Wie die Tabelle mit den Produktionsdaten zeigt, wurde das ursprünglich zur Kennzeichnung der Vergütung gravierte rote "T" ab 1954 nicht mehr verwendet. Dennoch erhielten die Linsen eine entsprechende Schicht zur Reduzierung der Linsen-Reflexionen. Die erste, im Jahre 1945 gefertigte Charge der bauform TR135_1, scheint demnach die einzige unvergütete Triotar-Serie zu sein.

Bei allen gefertigten Triotaren für das M42-Gewinde wurden die Entfernungsskalen in Metern graviert. Die Referenzexemplare zeigen aber, dass es zwischendurch immer wieder einzelne Serien gegeben hat, die zusätzlich mit einer Feet-Skala versehen wurden. Dazu gehören unter anderem die Objektive der Dispositionskarten 913, 925 und 933. Es kann durchaus noch weitere solcher Serien geben, da mir noch einige Referenzen zu bestimmten Chargen fehlen. Wahrscheinlich ist aber, dass diese Serien (oder Teile davon) für den Export in die westlichen Teile der Welt vorgesehen waren, in denen die Längenmaße in Inch angegeben werden.

   
 
Blendenskala / aperture scale TR135_1   Blendenskala / aperture scale TR135_2

Blendenreihe, Blendenart

Neue Rechnungen

Sonstiges

Blende 45 (Photobutmore) auch bei M42?

   
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Produktionszahlen

 

Production quantities

Nachweis Bauform TR135_2 (Karte 318) über Exa-Version Nr. 3120753)    
     
Karte
Card
Stückzahl
Pieces
Anfangsnr.
Start no.
Endnr.
End no.
Fertigung
Production
f-Einheit
f-unit
Vergütung
Coating
Bauform
Style
Bemerkungen
Remarks
9247 2000 2.830.101 2.832.100 Juli 1945 cm ohne TR135_1 z.T. Exakta
318 600 3.122.201 3.122.800 September 1947 cm T TR135_2 siehe Text / see text
319 600 3.122.801 3.123.400 Februar 1948 cm T TR135_2  
320 900 3.123.401 3.124.300 Februar 1948 cm T TR135_2 z.T. Kine-Exakta
321 900 3.124.301 3.125.200 Mai 1948 cm T TR135_2  
763 1200 3.365.101 3.366.300 Januar 1949 cm T TR135_2 für Exakta, z.T. M42
767 1200 3.369.901 3.371.100 Januar 1949 cm T TR135_2  
768 1200 3.371.101 3.372.300 Januar 1949 cm T TR135_2 z.T. Exakta
1312 900 3.283.851 3.284.750 Juni 1949 cm T TR135_2 für Exakta, z.T. M42
1313 1200 3.284.751 3.285.950 Juni 1949 cm T TR135_2 für Exakta, z.T. M42
1283 600 3.318.901 3.319.500 Juni 1949 cm T TR135_2  
1282 600 3.286.751 3.287.350 Juli 1949 cm T TR135_2  
1561 400 3.414.071 3.414.470 Juli 1950 mm T TR135_3 z.T. Exakta
fehlt 1050 3.770.201 3.771.250 April 1953 mm T TR135_3  
924 1000 3.871.001 3.872.000 Juli 1953 mm T TR135_3  
fehlt 1000 3.872.001 3.873.000 Juli 1953 mm T TR135_3 siehe Text / see text
2792 1000 3.788.501 3.789.500 August 1953 mm T TR135_3  
2793 500 3.789.501 3.790.000 August 1953 mm T TR135_3  
2995 1000 3.968.801 3.969.800 November 1953 mm T TR135_3  
3067 1500 4.005.801 4.007.300 Januar 1954 mm T TR135_3  
2996 1000 3.969.801 3.970.800 März 1954 mm T TR135_3  
3066 2000 4.003.801 4.005.800 März 1954 mm T TR135_3 für Exakta, z.T. M42
2997 1000 3.970.801 3.971.800 September 1954 mm nicht markiert TR135_3  
3068 2000 4.007.301 4.009.300 September 1954 mm nicht markiert TR135_3  
3425 1500 4.730.501 4.732.000 September 1955 mm nicht markiert TR135_3  
41 1000 4.066.001 4.067.000 September 1955 mm nicht markiert TR135_3  
3426 1500 4.732.001 4.733.500 September 1955 mm nicht markiert TR135_3  
41 400 5.184.301 5.184.700 September 1955 mm nicht markiert TR135_3  
42 500 4.836.101 4.836.600 Dezember 1955 mm nicht markiert TR135_3  
99 1000 5.185.701 5.186.700 April 1957 mm nicht markiert TR135_3  
4144 1500 5.563.001 5.564.500 Juli 1958 mm nicht markiert TR135_3  
 
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Anmerkungen

 

Remarks

Im Internet habe ich ein weiteres Angebot eines Triotares der Bauform TR135_1 gefunden. Es unterscheidet sich von meinem Exemplar durche einen schwarz eloxierten Frontring. Der Gewindeanschluss dieser Optik sieht ebenfalls original aus. Die Seriennummer ist die 2761106. Damit fällt es nach Thiele [0022] in eine Charge mit M40-Objektiven für die Praktiflex, die im Jahr 1941 gefertigt wurde. Die Einführung von M42 erfolgte aber erst 1947. Handelt es sich hier um einen Irrtum des Verkäufers? Die Fotos lassen für mich keine so genauen Rückschlüsse zu. Nach Angabe der englisch-sprachigen Wikipedia-Seite begann die Entwicklung von M42 aber bereits 1938. Danach wäre M42 also wirklich möglich. Jedoch konnte ich diese Aussage durch keinerlei Literatur bestätigen und nach Herrn Jehmlichs Buch [0005] halte ich sie sogar für fragwürdig.

 

 

     
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Letzte Änderung der Seite am 15.10.2014